BEGIN:VCALENDAR PRODID:-//Microsoft Corporation//Outlook 16.0 MIMEDIR//EN VERSION:2.0 METHOD:PUBLISH X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE BEGIN:VTIMEZONE TZID:W. Europe Standard Time BEGIN:STANDARD DTSTART:16011028T030000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10 TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0100 END:STANDARD BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:16010325T020000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE BEGIN:VEVENT CLASS:PUBLIC CREATED:20230217T162900Z DESCRIPTION:Prof. Dr. Helmut Grubmüller\n\nWir alle stehen staunend vor de r außerordentlichen Artenvielfalt und Komplexität\, welche die Evolution vom Einzeller bis zu den höheren Tieren und zum Menschen innerhalb von e twa ein bis zwei Milliarden Jahren hervorgebracht hat. Wir sind fasziniert von den uns vertrauten und sehr komplexen und hochspezialisierten Organen – wie Auge\, Herz\, Gehirn – alles ‚Apparate‘\, die ihre Funktion bemerkenswert optimal verrichten. Dennoch hatte die Evolution ihre ‚Hau ptarbeit‘ bereits beim Einzeller geleistet\, und zwar auf der Ebene der Biomoleküle: Ohne mindestens ebenso hochspezialisierte ‚Nano-Maschinen ‘ – den Proteinen – wären nicht einmal Bakterien überlebensfähig. \n\nIn der Tat verrichten Proteine und Proteinkomlexe so gut wie alle Funk tionen in den Zellen\, wie beispielsweise die Photosynthese zur Energiegew innung in Pflanzen\, mechanische Kraftentfaltung in Muskeln\, Signalübert ragung und Informationsverarbeitung z. B. in Neuronen des Gehirns\, oder S ensorik und Erkennung (Riechen\, Schmecken\, Sehen…). Die Perfektion die ser ‚molekularen Maschinen‘ erfolgte viel früher und war schon vor zw ei Milliarden Jahren sehr weit fortgeschritten\, und sie übertrifft dieje nige unserer Organe oft bei weitem — ganz zu schweigen von unserer gegen wärtigen Technik. Aber wie funktionieren diese molekularen Wunderwerke\, die ja viel zu klein sind und sich viel zu schnell bewegen\, um z.B. direk t in hinreichendem Detail beobachtet zu werden? Hier helfen uns\nComputers imulationen der Bewegung und Dynamik der typischerweise einige 10.000 bis 1.000.000 Atome\, aus denen die Proteine bestehen. Wir beginnen zu erkenne n\, dass die Evolution schon vor langer Zeit molekulare Elektromotoren\, C hemiefabriken\, Photozellen\, Transformatoren\, Akkumulatoren\, ‚Castor ‘-Transporter und Sensoren hervorgebracht hat.\n\nDer Vortrag gibt einen Überblick über die gegenwärtigen technischen Möglichkeiten\, unseren heutigen Kenntnisstand und über das\, was es für unsere Zukunft bedeuten könnte. Beispiele wie der kleinste Motor der Welt\, eine Nano-Wasserpore und der Wirkmechanismus ribosomaler Antibiotika veranschaulichen\, wie di ese Miniaturmaschinen funktionieren – und wie wir ihren Tricks auf die S chliche kommen.\n DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20230317T110000 DTSTAMP:20230217T162900Z DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20230317T093000 LAST-MODIFIED:20230217T162900Z LOCATION:Fakultät für Geowissenschaften und Geographie\; Hörsaal MN08\; Tammannstraße 2\, 37077 Göttingen\; 51.556566929780296\, 9.9480691362684 37 PRIORITY:5 SEQUENCE:0 SUMMARY;LANGUAGE=de:Nanomaschinen bei der Arbeit TRANSP:OPAQUE UID:040000008200E00074C5B7101A82E0080000000030F60D4AF542D901000000000000000 010000000EE6482211B59C34CAA19F92212A3D35B X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:\n

Prof. Dr. Helmut Grubmü\;ller

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Wir alle stehen staunend vor der auß\;erordentlichen Artenvielfalt u nd Komplexitä\;t\, welche die Evolution vom Einzeller bis zu den h&oum l\;heren Tieren und zum Menschen innerhalb von etwa ein bis zwei Milliarde n Jahren hervorgebracht hat. Wir sind fasziniert von den uns vertrauten un d sehr komplexen und hochspezialisierten Organen –\; wie Auge\, Herz\ , Gehirn –\; alles ‚\;Apparate‘\;\, die ihre Funktion bemer kenswert optimal verrichten. Dennoch hatte die Evolution ihre ‚\;Haup tarbeit‘\; bereits beim Einzeller geleistet\, und zwar auf der Ebene der Biomolekü\;le: Ohne mindestens ebenso hochspezialisierte ‚\;N ano-Maschinen‘\; –\; den Proteinen –\; wä\;ren nicht ei nmal Bakterien ü\;berlebensfä\;hig.

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In der Tat verrichten Proteine und Proteinkomlexe so gut wie alle Funktionen i n den Zellen\, wie beispielsweise die Photosynthese zur Energiegewinnung i n Pflanzen\, mechanische Kraftentfaltung in Muskeln\, Signalü\;bertrag ung und Informationsverarbeitung z. B. in Neuronen des Gehirns\, oder Sens orik und Erkennung (Riechen\, Schmecken\, Sehen…\;). Die Perfektion d ieser ‚\;molekularen Maschinen‘\; erfolgte viel frü\;her und war schon vor zwei Milliarden Jahren sehr weit fortgeschritten\, und sie ü\;bertrifft diejenige unserer Organe oft bei weitem —\; ganz zu schweigen von unserer gegenwä\;rtigen Technik. Aber wie funktionieren diese molekularen Wunderwerke\, die ja viel zu klein sind und sich viel zu schnell bewegen\, um z.B. direkt in hinreichendem Detail beobachtet zu we rden? Hier helfen uns

Computersimulatione n der Bewegung und Dynamik der typischerweise einige 10.000 bis 1.000.000 Atome\, aus denen die Proteine bestehen. Wir beginnen zu erkennen\, dass d ie Evolution schon vor langer Zeit molekulare Elektromotoren\, Chemiefabri ken\, Photozellen\, Transformatoren\, Akkumulatoren\, ‚\;Castor‘ \;-Transporter und Sensoren hervorgebracht hat.

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Der Vortrag gibt einen &Uu ml\;berblick ü\;ber die gegenwä\;rtigen technischen Mö\;glichk eiten\, unseren heutigen Kenntnisstand und ü\;ber das\, was es fü\ ;r unsere Zukunft bedeuten kö\;nnte. Beispiele wie der kleinste Motor der Welt\, eine Nano-Wasserpore und der Wirkmechanismus ribosomaler Antibi otika veranschaulichen\, wie diese Miniaturmaschinen funktionieren –\ ; und wie wir ihren Tricks auf die Schliche kommen.

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